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Öko-und-ethno-messe-in-skradin
Wo: Veranstaltungen | Wann: 07.05.2011 | Gelesen: 602 mal

An jener Stelle, an welcher der Fluss Krka in die Adria eintaucht, hat sich das romantische und eigentümliche dalmatinische Städtchen Skradin eingenistet. Seine Einwohner sind weit bekannt für ihre Gastfreundschaft, von der sich jeder bei der Öko-Ethno-Messe selbst vergewissern kann. Dort werden die traditionellen Handwerke aus Skradin vorgestellt, die Herstellung von Schmuck und Volkstrachten aber auch von handgemachten Erzeugnissen und ökologisch angebauten Lebensmitteln. Die Abhaltung dieser Messe wurde ins Leben gerufen, um die Herstellung autochthoner Produkte und die traditionellen, alten Handwerke, die die Gegend von Skradin besonders attraktiv machen, zu bewahren. Der Schönheit der Skradiner Gegend konnte schon mehrere male auch einer der reichsten Menschen auf der Welt, der Begründer von Microsoft Bill Gates (vip-urlaub.de berichtet), nicht widerstehen, wie er es selbst letztes Jahr für das Magazin Forbes bezeugte.
Die urtümliche Verbundenheit der Stadt Skradin und seiner Einwohner mit dem Meer und dem Fluss spiegelt sich in ihrer Gastfreundschaft allen Nautikern gegenüber, die in der Marina von Skradin einen sicheren Hafen, Erfrischung und Stärkung für Körper und Geist finden können. Das ist einer der meistbesuchten Yachthafen an der kroatischen Küste. Die Marina liegt in der beschaulich friedlichen Umgebung einer tief eingezogenen Bucht nördlich der Flussmündung, in der schon die alten Römer einen Hafen errichteten. Gerade wegen der Schönheit des Flusses Krka steuern jedes Jahr zahlreiche Yachten und Segelschiffe aus aller Welt die Marina von Skradin an.
Der Nationalpark Krka erstreckt sich auf mehr als 14.000 ha Fläche entlang des mittleren und unteren Flusslaufs der Krka, deren sieben sich über Kalktuffbarrieren ergiessenden Wasserfälle die Besucher ausser Atem lassen. Die beiden imposantesten Wasserfälle sind der Roški slap und Skradinski buk. Besucher können hier auch zwei bedeutende kultur-geschichtliche Denkmäler besichtigen: das Franziskanerkloster auf der Insel Visovac und das orthodoxe Kloster Krka.
Die Landbearbeitung und Aunutzung der Reichtümer aus den Tiefen des Flusses und des Meeres gehören seit Urzeiten zu den Grundtätigkeiten der Menschen in der Skradiner Gegend, worüber viele Funde aus der Zeit der Antike zeugen. Die landwirtschaftliche Tradition der Einwohner von Skradin illustriert sehr gut die Geschichte der berühmten Weinbauer- und Winzerfamilie Bedrica. Ihr Weisswein Debit gewann in dem weit in der Vergangenheit liegenden Jahr 1932 den Grand prix bei der Weinmesse in französischem Toulouse, wo er ausserdem zu einem der sechs besten Weine weltweit erklärt wurde. In ihrem Haus hütet und erweitert die Familie Bedrica schon seit mehr als zwei hundert Jahren eine der grössten europäischen Sammlungen origineller, althergebrachter Werkzeuge, Geräte und Maschinen für die Erzeugung alkoholischer Getränke.
Der Weinbau und das Winzertum stellen keine Ausnahmen dar, denn das gleiche gilt für den Olivenanbau, die Honigerzeugung oder die Fischerei – jahrhunderte anges Leben, das nur vom Rhytmus der Natur und der Jahreszeiten bestimmt wird, erschuf echte Kunst. Wie es damals war, so ist es auch heute – in kleinen Familienbetrieben werden auf den Guthshöfen tadellose Öko-produkte hergestellt, die man auf der reichen Skradiner Tafel und der Öko-Ethno-Messe finden kann.
Skradin liegt etwa fünfzehn Kilometer nördlich von Šibenik in Mitteldalmatien und gehört zu den ältesten kroatischen Städten. Es ist ein Ort voll von reichem kultur-geschichtlichen Erbe, das sich seit mehr als zwei Jahrtausenden fortsetzt. Unter seinem heutigen Namen wurde es zum ersten Mal im 10. Jh erwähnt.
Tourismusverband der Region Šibenik-Knin
www.sibenikregion.com
Skradin
www.skradin.hr
Nationalpark Krka
www.npkrka.hr